Säkerhet

🦌 Wildunfälle - Wenn Tiere die Straße überqueren

🦌 Wildunfälle - Wenn Tiere die Straße überqueren

Jedes Jahr ereignen sich in Schweden über 60.000 Wildunfälle. Zu wissen, wie man handelt, kann Leben retten.

Hochrisikozeiten:

  • Morgendämmerung und Abenddämmerung (Tiere sind am aktivsten)
  • Mai-Juni (Rehkitze suchen neue Territorien)
  • Oktober-November (Elch-Paarungszeit)
  • Herbst und Frühling (Tiere bewegen sich mehr)

Warnschilder:

  • Warnung vor Elch/Hirsch/Wildschwein
  • Gilt für den gesamten markierten Bereich
  • Geschwindigkeit reduzieren und besonders aufmerksam sein

Vorausschauendes Fahren:

  • Geschwindigkeit bei Dämmerung/Morgendämmerung reduzieren
  • Waldränder mit den Augen absuchen
  • Bei Wildwechseln besonders vorsichtig sein
  • Ein Tier gesehen - weitere erwarten
  • Fernlicht verwenden wenn möglich

Wenn Sie Tiere auf/neben der Straße sehen:

  1. Sofort Geschwindigkeit reduzieren
  2. Hupen - es könnte das Tier verscheuchen
  3. Bereit sein zu stoppen
  4. Mit Fernlicht blinken

Bei Kollision - KÖNNEN Sie ausweichen?

  • Kleine Tiere (Fuchs, Hase): Vorsichtig AUSWEICHEN wenn möglich
  • Große Tiere (Elch, Wildschwein): Besser geradeaus bremsen
  • Ausweichen vor Elchen kann schlimmeren Unfall verursachen (Gegenverkehr, Graben)

Nach Wildunfall:

  1. Anhalten und Warnblinkanlage einschalten
  2. Warndreieck aufstellen
  3. Polizei 112 (Verkehrsunfall) oder 114 14 (nicht dringend) anrufen
  4. Stelle markieren, wo das Tier im Wald verschwunden ist
  5. NIEMALS verletztes Tier nähern
  6. Bleiben bis Polizei/Nachsuchjäger eintrifft

Rechtlich:

  • Sie MÜSSEN Unfälle mit Elch, Hirsch, Wildschwein, Reh, Bär, Wolf, Luchs, Otter, Adler melden
  • Unfallort ohne Meldung zu verlassen ist illegal

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